{"id":226,"date":"2020-10-12T17:50:05","date_gmt":"2020-10-12T15:50:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/?p=226"},"modified":"2020-10-22T07:55:42","modified_gmt":"2020-10-22T05:55:42","slug":"montag-12-10-2020-gotthard-glitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/index.php\/2020\/10\/12\/montag-12-10-2020-gotthard-glitsch\/","title":{"rendered":"Montag, 12.10.2020 Gotthard Glitsch"},"content":{"rendered":"\n<p>Interview am 12.10.2020 mit Gotthard Glitsch in Heidelberg:<\/p>\n\n\n\n<p>Wie alle kenntlichen Personen hatte auch ich eine pers\u00f6nliche Verkn\u00fcpfung zu R. Durch meine Arbeiten, Radierungen beim Kunstverein war ich mit Felix Schlenker bekannt. Das stie\u00df Ringwald unangenehm auf, da er mit Schlenker nicht konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte von Bileam: Bileam ist der vom Gegner BESTOCHENE, der vom Feldherrenh\u00fcgel aus das Heer der Israeliten verfluchen soll. Die Eselin streikt, er schl\u00e4gt die Eselin, die Eselin spricht zu Bileam: &#8222;Bileam, siehst Du nicht den Engel des Herrn, der ums im Wege steht?&#8220;. Bileam st\u00f6\u00dft dann die Fl\u00fcche gegen die Israeliten aus, die sich unter der Zunge in Segensw\u00fcnsche verwandeln. Er l\u00e4\u00dft dann noch eine Prophezeihung h\u00f6ren auf das k\u00fcnftige Heil f\u00fcr Israel.<\/p>\n\n\n\n<p>Ringwald sagte: Gotthard Glitsch, Du bist oft beim Vesper und bei Zechabenden bei Felix Schlenker. Also bist Du der vom Gegner bestochene Prophet, der sich eigentlich aber f\u00fcr die abendl\u00e4ndische Kunst einsetzen m\u00fcsste. Ringwald billigt aber Glitsch zu, dass er, wie Bileam, zur Erkenntnis der Wahrheit kommen wird und seine Fehlhaltung korrigieren werde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0001-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-230\" srcset=\"https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0001-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0001-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0001-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0001-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/www.echles.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DSC_0001-2048x1362.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Frau Ringwald f\u00fchrt \u00fcber Ringwalds Fehltritte Buch.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Festakt im Saal des alten Rathauses. Ein Kunstkenner und Jesuitenpater sprach \u00fcber die Portale. Zum Schlu\u00df steigt Ringwald auf einen Stuhl und spricht: &#8222;Es m\u00f6gen sich in meiner T\u00fcr machen wieder erkennen. Ich m\u00f6chte aber der Meinung entgegen treten, dass jener, der die 30 Silberlinge nach Schwenningen tr\u00e4gt, unser OB sei.<\/p>\n\n\n\n<p>R. hat den Stachel oft angesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Innen an der T\u00fcr in Kirchenlatein Inschrift: &#8222;Trotz vieler Fehlmeinungen zur Wahrheit finden&#8220;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Ringwald hatte gl\u00fcckhafte Hand. Anekdote zum Portal: Eltern von Glitsch waren verreist. Glitsch war alleine. Wohnte im Albert-Schweitzer-Haus in K\u00f6nigsfeld. Ringwald kam ins Haus auf den Speicher. Er pochte an der T\u00fcr und rief: Zieh dich an, du hast 1\/4 Stunde Zeit: Du mu\u00dft mir Modell sitzen. Er machte von Glitsch mit seiner damaligen B\u00fcbchenfigur Skizzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ringwald liebte das M\u00fcnster als Mutterkirche der Baar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Naturschutz war Ringwald nicht gen\u00fcgend beim Landratsamt verankert. Er hat dann sogar um alte B\u00e4ume gek\u00e4mpft. Bilderisches und gesellschaftliche Anliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wehner und Strau\u00df in Graben-Neudorf, die um den Rock Christi w\u00fcrfeln?<\/p>\n\n\n\n<p>Ringwald hat im Kunstverein Villingen nur sporadisch mitgemacht. Er hatte besondere Verkn\u00fcpfung zu Vera von Buch (machte Bronzeportr\u00e4t von ihr). Sie geh\u00f6rte dem alten Villinger Kunstverein, der damals nur ein Stammtisch war und nicht e.V. war [M\u00fcnzer, Oskar Wickert, Hermann Simon]. Glitsch machte den Kunstverein dann zum e.V., denn es kam regelm\u00e4\u00dfig ein Eink\u00e4ufer vom Landratsamt und der forderte den eingetragenen Verein, damit er eine Gleichstellung mit den anderen Kunstvereinen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Holzschnitzer Hermann Simon (Vater von Stefan Simon) war durch Kriegsverwundung halb gel\u00e4hmt (Beine). Er wurde in Russland durch eine Krankenschwester versorgt, die, als Simon einen Kunstpreis f\u00fcr Behinderte bekam, ihn wieder erkannte. Sie war bei der Caritas bei Stuttgart (Waiblingen?). Sie hat sich auf Simon besonnen und sagte sich: wenn ich im Ruhestand bin ziehe ich nach Marbach und versorge Hermann Simon. So kam Schwester Christa nach Marbach und organisierte f\u00fcr den Kunstverein die Regelungen etc. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview am 12.10.2020 mit Gotthard Glitsch in Heidelberg: Wie alle kenntlichen Personen hatte auch ich eine pers\u00f6nliche Verkn\u00fcpfung zu R. 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